Allgemeine Geschäftsbedingungen - Hallescher Umzugs Service

1. Be­auf­tra­gen ei­nes wei­te­ren Fracht­füh­rers

Der Mö­bel­spe­di­teur kann ei­nen wei­te­ren Fracht­füh­rer zur Durch­füh­rung des Um­zu­ges her­an­zie­hen.


2. Zu­sätz­li­che Leis­tun­gen

Der Mö­bel­spe­di­teur führt un­ter Wah­rung des In­ter­es­ses des Ab­sen­ders sei­ne Ver­pflich­tun­gen mit der ver­kehrs­üb­li­chen Sorg­falt ei­nes or­dent­li­chen Mö­bel­spe­di­teurs ge­gen Be­zah­lung des ver­ein­bar­ten Ent­gelts aus. Zu­sätz­lich zu be­zah­len sind be­son­de­re, bei Ver­trags­ab­schluss; nicht vor­her­seh­ba­re Leis­tun­gen und Auf­wen­dun­gen. Glei­ches gilt, wenn der Leis­tungs­um­fang durch den Auf­trag­ge­ber nach Ver­trags­ab­schluss er­wei­tert wird.


3. Kün­di­gung des Ver­tra­ges

Die Ver­trags­kün­di­gung be­darf der Schrift­form. Bei ei­ner Kün­di­gung oh­ne wich­ti­gen Grund wird ei­ne Rück­tritts­zah­lung von 30% des ver­an­schlag­ten Ent­gelts er­ho­ben. Ab 5 Ta­ge vor Auf­trag­s­ter­min ist ei­ne Kün­di­gung nicht mehr mög­lich. Es wird der Ge­samt­brut­to­preis in Rech­nung ge­stellt. Bei ei­nem Auf­trag auf Stun­den­ba­sis wer­den in die­sen Fäl­len 8 Stun­den be­rech­net.


4. Trink­gel­der

Trink­gel­der sind mit der Rech­nung des Mö­bel­spe­di­teurs nicht ver­re­chen­bar.


5. Er­stat­tung der Um­zugs­kos­ten

So­weit der Auf­trag­ge­ber ge­gen­über ei­ner Dienst­stel­le oder ei­nem Ar­beit­ge­ber ei­nen An­spruch auf Um­zugs­kos­ten­er­stat­tung hat, weist der die­se Stel­le an, die ver­ein­bar­te und fäl­li­ge Um­zugs­kos­ten­ver­gü­tung ab­züg­lich ge­leis­te­ter An­zah­lun­gen di­rekt an den Mö­bel­spe­di­teur aus­zu­zah­len.


6. Si­che­rung be­son­ders trans­port­emp­find­li­cher Gü­ter

Der Auf­trag­ge­ber ist ver­pflich­tet, be­weg­li­che oder elek­tro­ni­sche Tei­le an hoch­emp­find­li­chen Ge­rä­ten, wie z.B. Wasch­ma­schi­nen, Plat­ten­spie­lern, Fern­seh- Ra­dio- und Hi­Fi-Ge­rä­ten, EDV- An­la­gen fach­ge­recht für den Trans­port si­chern zu las­sen. Zur über­prü­fung der fach­ge­rech­ten Trans­port­si­che­rung ist der Mö­bel­spe­di­teur nicht ver­pflich­tet.


7. Haf­tung

Auf Wunsch kann der Ab­sen­der ei­ne Trans­port­ver­si­che­rung mit dem Mö­bel­spe­di­teur ab­schlies­z­lig;en. Für even­tu­el­le Schä­den greift die Ver­si­che­rung. Scha­dens­mel­dun­gen wer­den nur an­er­kannt, wenn sie schrift­lich in­ner­halb von ei­ner Wo­che nach Um­zugs­ter­min mit ent­spre­chen­den Rech­nungs­ko­pi­en des be­schä­dig­ten Um­zugs­gu­tes ein­ge­reicht wer­den.


8. Elek­tro- und In­stal­la­ti­ons­ar­bei­ten

Die Mit­ar­bei­ter des Mö­bel­spe­di­teurs sind, so­fern nicht an­ders ver­ein­bart ist, nicht zur Vor­nah­me von Elek­tro-, Gas-, Dü­bel- und sons­ti­gen In­stal­la­ti­ons­ar­bei­ten be­rech­tigt.


9. Auf­rech­nung

Ge­gen An­sprü­che des Mö­bel­spe­di­teurs ist ei­ne Auf­rech­nung nur mit fäl­li­gen Ge­gen­an­sprü­chen zu­läs­sig, die un­be­strit­ten oder rechts­kräf­tig fest­ge­stellt sind.


10. Ab­tre­tung

Der Mö­bel­spe­di­teur ist auf Ver­lan­gen des Er­satz­be­rech­tig­ten ver­pflich­tet, die ihm aus dem von ihm ab­zu­schlies­z­lig;en­den Ver­si­che­rungs­ver­trag zu­ste­hen­den Rech­te an den Er­satz­be­rech­tig­ten ab­zu­tre­ten.


11. Miss­ver­ständ­nis­se

Die Ge­fahr des Miss­ver­ständ­nis­ses an­de­rer als schrift­li­cher Auf­trags­be­stä­ti­gun­gen, Wei­sun­gen und Mit­tei­lun­gen des Ab­sen­ders und sol­che an an­de­re zu Ih­rer An­nah­me nicht be­voll­mäch­tig­te Per­so­nen des Mö­bel­spe­di­teurs hat der letz­te­re nicht zu ver­ant­wor­ten.


12. Nach­prü­fung durch den Ab­sen­der

Bei Ab­ho­lung des Um­zugs­gu­tes ist der Auf­trag­ge­ber ver­pflich­tet, nach­zu­prü­fen, dass kein Ge­gen­stand oder kei­ne Ein­rich­tung irr­tüm­lich mit­ge­nom­men oder ste­hen ge­las­sen wird.


13. Fäl­lig­keit des ver­ein­bar­ten Ent­gelts

Der Be­trag ist bei Trans­por­ten in­ner­halb Deutsch­lands nach dem Ver­la­den fäl­lig und in bar oder in Form gleich­wer­ti­ger Zah­lungs­mit­tel zu be­zah­len. Bei Aus­lands­trans­por­ten gel­ten die sel­ben Re­ge­lun­gen wie bei In­lands­trans­por­ten. Bar­aus­la­gen in aus­län­di­scher Wäh­rung sind nach dem ab­ge­rech­ne­ten Wech­sel­kurs zu ent­rich­ten. Kommt der Auf­trag­ge­ber sei­ner Zah­lungs­pflicht nicht nach, ist der Mö­bel­spe­di­teur be­rech­tigt, das Um­zugs­gut an­zu­hal­ten oder nach Be­ginn der Be­för­de­rung auf Kos­ten des Auf­trag­ge­bers ein­zu­la­gern, ge­mäsz­lig; § 419 HGB.


14. Rück­tritt vom Ver­trag

Ziff. 6.6. DIN EN ISO 12522-1 wird durch die ein­schlä­gi­gen Be­stim­mun­gen des BGB und HGB, ins­be­son­ders durch §§ 415 HGB, 346 ff BGB er­setzt.


15. La­ger­ver­trag

Im Fal­le der La­ge­rung wird ver­ein­bart, dass bei Nicht­zah­lung der La­ger­mie­te für zwei Mo­na­te die ein­ge­la­ger­ten Gü­ter durch den Spe­di­teur ver­kauft wer­den. An­sons­ten gel­ten die All­ge­mei­nen La­ger­be­din­gun­gen des Deut­schen Mö­bel­trans­port (ALB). Die­se wer­den auf ver­lan­gen des Auf­trag­ge­bers zur Ver­fü­gung ge­stellt.


16. Ge­richts­stand

Für Rechts­strei­tig­kei­ten mit Voll­kauf­leu­ten auf Grund die­ses Ver­tra­ges und über An­sprü­che aus an­de­ren Rechts­grün­den, die mit dem Trans­port­auf­trag zu­sam­men­hän­gen, ist das Ge­richt, in des­sen Be­zirk die sich vom Ab­sen­der be­auf­trag­te Nie­der­las­sung des Mö­bel­spe­di­teurs be­fin­det, aus­schlies­z­lig;lich zu­stän­dig. Für Rechts­strei­tig­kei­ten mit an­de­ren als Voll­kauf­leu­ten gilt die aus­schlies­z­lig;li­che Zu­stän­dig­keit nur für den Fall, dass der Ab­sen­der nach Ver­trags­ab­schluss sei­nen Wohn­sitz oder ge­wöhn­li­chen Auf­ent­halts­ort in das Aus­land ver­legt hat oder sein Wohn­sitz oder per­sön­li­cher Auf­ent­halt zum Zeit­punkt der Kla­ge­er­he­bung nicht be­kannt ist.


17. Ver­ein­ba­rung deut­schen Rechts

Es gilt deut­sches Recht

Haf­tungs­in­for­ma­tio­nen

An­wen­dungs­be­reich

Der Fracht­füh­rer (im fol­gen­den Mö­bel­spe­di­teur ge­nannt) haf­tet nach dem Um­zugs­ver­trag und dem Han­dels­ge­setz­buch (HGB). Für Be­för­de­run­gen von Um­zugs­gut mit Be­stim­mungs­ort ausz­lig;er­halb Deutsch­lands fin­den die­sel­ben Haf­tungs­grund­sät­ze An­wen­dung. Dies gilt auch, wenn ver­schie­den­ar­ti­ge Be­för­de­rungs­mit­tel zum Ein­satz kom­men.

Haf­tungs­grund­sät­ze

Der Mö­bel­spe­di­teur haf­tet für den Scha­den, der durch Ver­lust oder Be­schä­di­gung des Um­zugs­gu­tes in der Zeit von der über­nah­me zur Be­för­de­rung bis zur Ab­lie­fe­rung oder durch über­schrei­tung der Lie­fer­frist ent­steht (Ob­huts­haf­tung).

Haf­tungs­höchst­be­trag

Die Haf­tung des Mö­bel­spe­di­teurs we­gen Ver­lust oder Be­schä­di­gung ist auf ei­nen Be­trag von EUR 620,00 je Ku­bik­me­ter La­de­raum, der zu Er­fül­lung des Ver­tra­ges be­nö­tigt wird, be­schränkt. We­gen über­schrei­tung der Lie­fer­frist ist die Haf­tung des Mö­bel­spe­di­teurs auf den drei­fa­chen Be­trag der Fracht be­grenzt. Haf­tet der Mö­bel­spe­di­teur we­gen der Ver­let­zung ei­ner mit der Aus­füh­rung des Um­zugs zu­sam­men­hän­gen­den ver­trag­li­chen Pflicht für Schä­den, die nicht durch Ver­lust oder Be­schä­di­gung des Um­zug­gu­tes oder durch über­schrei­tung der Lie­fer­frist ent­ste­hen, und han­delt es sich um an­de­re Schä­den als Sach- und Per­so­nen­schä­den, so ist in die­sem Fall die Haf­tung auf das drei­fa­che des Be­tra­ges be­grenzt, der bei Ver­lust des Gu­tes zu zah­len wä­re.

Wer­ter­satz

Hat der Mö­bel­spe­di­teur Scha­dens­er­satz we­gen Ver­lust zu leis­ten, so ist der Wert am Ort und zur Zeit der über­nah­me zur Be­för­de­rung zu er­set­zen. Bei Be­schä­di­gung des Gu­tes ist der Un­ter­schied zwi­schen dem Wert des un­be­schä­dig­ten Gu­tes und dem Wert des be­schä­dig­ten Gu­tes zu er­set­zen. Da­bei kommt es auf Ort und Zeit­punkt der über­nah­me des Gu­tes zur Be­för­de­rung an. Der Wert des Um­zug­gu­tes be­stimmt sich in der Re­gel nach dem Markt­preis. Zu­sätz­lich sind die Kos­ten der Scha­dens­fe­stel­lung zu er­setz­ten.

Haf­tungs­aus­schluss

Der Mö­bel­spe­di­teur ist von der Haf­tung be­freit, so­weit der Ver­lust, die Be­schä­di­gung oder die über­schrei­tung der Leih­frist auf Um­stän­den be­ruht, die der Mö­bel­spe­di­teur auch bei grösz­lig;ter Sorg­falt nicht ver­mei­den und de­ren Fol­gen er nicht ab­wen­den konn­te (un­ab­wend­ba­res Er­eig­nis).
Be­son­de­re Haf­tungs­aus­schluss­grün­de

Der Mö­bel­spe­di­teur ist von sei­ner Haf­tung be­freit, so­weit der Ver­lust oder die Be­schä­di­gung auf ei­ne der fol­gen­den Ge­fah­ren zu­rück­zu­füh­ren ist:
1. Be­för­de­rung von Edel­me­tal­len, Ju­we­len, Edel­stei­nen, Geld, Brief­mar­ken, Mün­zen, Wert­pa­pie­ren oder Ur­kun­den.
2. Un­ge­nü­gen­de Ver­pa­ckung oder Kenn­zeich­nung durch den Ab­sen­der.
3. Be­han­deln, Ver­la­den oder Ent­la­den des Um­zugs­gu­tes durch den Ab­sen­der.
4. Be­för­de­rung von nicht vom Mö­bel­spe­di­teur ver­pack­ten Gut in Be­häl­tern.
5. Ver­la­den oder Ent­la­den von Um­zugs­gut, des­sen Grösz­lig;e oder Ge­wicht den Raum­ver­hält­nis­sen an der La­de­stel­le oder Ent­la­de­stel­le nicht ent­spricht, so­fern der Mö­bel­spe­di­teur den Ab­sen­der auf die Ge­fahr ei­ner Be­schä­di­gung vor­her hin­ge­wie­sen und der Ab­sen­der auf die Durch­füh­rung der Leis­tung be­stan­den hat.
6. Be­för­de­rung le­ben­der Tie­re oder von Pflan­zen.
7. Na­tür­li­che oder man­gel­haf­te Be­schaf­fen­heit des Um­zugs­gu­tes, der­zu­fol­ge es be­son­ders leicht Schä­den, ins­be­son­de­re durch Bruch, Funk­ti­ons­stö­run­gen, Rost, in­ne­ren Ver­derb oder Aus­lau­fen er­lei­det.

Ist ein Scha­den ein­ge­tre­ten, der nach den Um­stän­den des Fal­les aus ei­ner der in den Zif­fern 1-7 be­zeich­ne­ten Ge­fah­ren ent­ste­hen konn­te, so wird ver­mu­tet, dass der Scha­den aus die­ser Ge­fahr ent­stan­den ist. Der Mö­bel­spe­di­teur kann sich auf die be­son­de­ren Haf­tungs­aus­schluss­grün­de nur be­ru­fen, wenn er al­le ihm nach den Um­stän­den ob­lie­gen­den Masz­lig;nah­men ge­trof­fen und be­son­de­re Wei­sun­gen be­ach­tet hat.

Außer­ver­trag­li­che An­sprü­che

Die Haf­tungs­be­frei­un­gen und Haf­tungs­be­gren­zun­gen gel­ten auch für ei­nen ausz­lig;er­ver­trag­li­chen An­spruch des Ab­sen­ders oder des Emp­fän­gers ge­gen den Mö­bel­spe­di­teur we­gen Ver­lust oder Be­schä­di­gung des Um­zugs­gu­tes oder we­gen über­schrei­tung der Lie­fer­frist.
Weg­fall der Haf­tungs­be­frei­un­gen und -be­gren­zun­gen

Die Haf­tungs­be­frei­un­gen und Haf­tungs­be­gren­zun­gen gel­ten nicht, wenn der Scha­den auf ei­ne Hand­lung oder Un­ter­las­sung zu­rück­zu­füh­ren ist, die der Mö­bel­spe­di­teur vor­sätz­lich oder leicht­fer­tig und in dem Be­wusz­lig;tsein, dasz­lig; ein Scha­den mit Wahr­schein­lich­keit ein­tre­ten wer­de, be­gan­gen hat.
Haf­tung der Leu­te

Wer­den Scha­den­er­satz­an­sprü­che aus ausz­lig;er­ver­trag­li­cher Haf­tung we­gen Ver­lust oder Be­schä­di­gung des Um­zugs­gu­tes oder we­gen über­schrei­tung der Lie­fer­frist ge­gen ei­nen der Leu­te des Mö­bel­spe­di­teurs er­ho­ben, so kann sich auch je­ner auf die Haf­tungs­be­frei­un­gen und -be­gren­zun­gen be­ru­fen. Das gilt nicht, wenn er vor­sätz­lich oder leicht­fer­tig und in dem Be­wusz­lig;tsein, dasz­lig; ein Scha­den ein­tre­ten wer­de, ge­han­delt hat.

Aus­füh­ren­der Mö­bel­spe­di­teur

Wird der Um­zug ganz oder teil­wei­se durch ei­nen Drit­ten aus­ge­führt (aus­füh­ren­der Mö­bel­spe­di­teur), so haf­tet die­ser für den Scha­den, der durch Ver­lust oder Be­schä­di­gung des Gu­tes oder durch über­schrei­tung der Lie­fer­frist wäh­rend der durch ihn aus­ge­führ­ten Be­för­de­rung ent­steht, in glei­cher Wei­se wie der Mö­bel­spe­di­teur. Der aus­füh­ren­de Mö­bel­spe­di­teur kann al­le Ein­wen­dun­gen gel­tend ma­chen, die dem Mö­bel­spe­di­teur aus dem Fracht­ver­trag zu­ste­hen. Wer­den Leu­te des aus­füh­ren­den Mö­bel­spe­di­teurs in An­spruch ge­nom­men, so gel­ten für die­se die Be­stim­mun­gen über die Haf­tung der Leu­te.

Haf­tungs­ver­ein­ba­rung

Der Mö­bel­spe­di­teur weist den Ab­sen­der auf die Mög­lich­keit hin, mit ihm ge­gen Be­zah­lung ei­nes ent­spre­chen­den Ent­gelts ei­ne wei­ter­ge­hen­de als die ge­setz­lich vor­ge­schrie­be­ne Haf­tung zu ver­ein­ba­ren.

Trans­port­ver­si­che­rung

Der Mö­bel­spe­di­teur weist den Ab­sen­der auf die Mög­lich­keit hin, das Gut ge­gen Be­zah­lung ei­ner ge­son­der­ten Prä­mie zu ver­si­chern.

Scha­dens­an­zei­ge

Um das Er­lö­schen von Er­satz­an­sprü­chen zu ver­hin­dern, ist fol­gen­des zu be­ach­ten:
Un­ter­su­chen Sie das Gut bei Ab­lie­fe­rung auf äusz­lig;er­lich er­kenn­ba­re Be­schä­di­gun­gen oder Ver­lus­te. Hal­ten Sie die­se auf der Emp­fangs­be­schei­ni­gung bzw. ei­nem Scha­dens­pro­to­koll spe­zi­fi­ziert fest oder zei­gen Sie die­se dem Mö­bel­spe­di­teur spä­tes­tens am Tag nach der Ab­lie­fe­rung an.
äusz­lig;er­lich nicht er­kenn­ba­re Be­schä­di­gun­gen oder Ver­lus­te müs­sen dem Mö­bel­spe­di­teur in­ner­halb von 14 Ta­gen nach Ab­lie­fe­rung spe­zi­fi­ziert an­ge­zeigt wer­den.
Pau­scha­le Scha­dens­an­zei­gen ge­nü­gen auf kei­nen Fall.

An­sprü­che we­gen über­schrei­tung der Lie­fer­fris­ten er­lö­schen, wenn der Emp­fän­ger dem Mö­bel­spe­di­teur die über­schrei­tung nicht in­ner­halb von 21 Ta­gen nach Ab­lie­fe­rung an­zeigt. Wird die An­zei­ge nach Ab­lie­fe­rung er­stat­tet, muss sie, um den An­spruchs­ver­lust zu ver­hin­dern, in je­dem Fall in schrift­li­cher Form und in­ner­halb der vor­ge­se­he­nen Frist er­fol­gen. Die über­mitt­lung der Scha­dens­an­zei­ge kann auch mit Hil­fe ei­ner te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ven Ein­rich­tung er­fol­gen. Ei­ner Un­ter­schrift be­darf es nicht, wenn der Aus­stel­ler in an­de­rer Wei­se er­kenn­bar ist.

Zur Wah­rung der Fris­ten ge­nügt die recht­zei­ti­ge Ab­sen­dung.

Ge­fähr­li­ches Um­zugs­gut

Zählt zu dem Um­zugs­gut ge­fähr­li­ches Gut (z.B. Ben­zin oder öle), ist der Ab­sen­der ver­pflich­tet, dem Mö­bel­spe­di­teur recht­zei­tig an­zu­ge­ben, wel­cher Na­tur die Ge­fahr ist, die von dem Gut aus­geht (z.B. Feu­er­ge­fähr­lich­keit, ät­zen­de Flüs­sig­keit, ex­plo­si­ve Stof­fe etc.)